Oster-Essen für Obdachlose 2026
19. März 2025
Herzensprojekt zu Ostern: Große Nachfrage am „Oster-Essen“
HESSEN – 5.000 bunte Ostereier, fast fünfhundert Liter Grüne Soße, knapp 700 Kg Kartoffeln und jede Menge kleine Geschenke für bedürftige Menschen von Nordhessen bis in den Süden des Landes:
Am vergangenen Karfreitag setzte die Bernd Reisig Stiftung ihre langjährige Oster-Tradition fort und organisierte zum inzwischen sechsten Mal ein Oster-Essen für Obdachlose und hilfsbedürftige Menschen. Unterstützt wurde die Aktion erneut von HIT RADIO FFH.
Marco Maier, Geschäftsführer der FFH MEDIENGRUPPE:
„Das Oster-Essen der Bernd Reisig Stiftung für hilfsbedürftige Menschen zeigt seit vielen Jahren eindrucksvoll, wie stark der gesellschaftliche Zusammenhalt in Hessen ist, wenn viele gemeinsam mit anpacken. Hunderte engagierte Helferinnen und Helfer, darunter auch wir mit unserem Team von HIT RADIO FFH, bringen sich mit vollem Einsatz ein. Gerade dort, wo Hilfe besonders dringend gebraucht wird, zeigt sich einmal mehr, wie wichtig Wertschätzung, Verantwortung und ein starkes Miteinander sind – und was sie bewirken.“
Bereits am Gründonnerstag waren zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz und hatten beispielsweise sechs Transporter beladen oder über 600 Kilo Kartoffeln geschält. In der Apfelweinwirtschaft „Apfelwein Solzer“ auf der Berger Straße unterstützten mehr als 30 Freiwillige den Frankfurter Gastronom Christian Dressler bei den Vorbereitungen des Oster-Essens. „Alleine kommt man hier nicht weit. Es ist jedes Jahr aufs Neue großartig zu sehen, wie viel Zusammenhalt in unserer Gesellschaft steckt. Da ist selbst der größte Berg Kartoffeln kein Hindernis“, so Dressler.
Am frühen Karfreitag rückten dann die bis unter das Dach beladenen Transporter aus. An insgesamt fünf hessischen Standorten und in Aschaffenburg konnten rund 3.500 Portionen Grüne Soße mit Kartoffeln und Eiern sowie Getränke und kleinen Ostergeschenken an die Bedürftigen ausgegeben werden.
Stiftungsgründer Bernd Reisig besuchte die mobilen Helfer-Teams in Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach. „Leider gelingt es mir nicht, alle Einsatzorte persönlich zu besuchen. Umso mehr freut es mich, wie engagiert und erfolgreich unsere freiwilligen Helfer die Aktion umgesetzt haben. Ein herzlicher Dank gilt auch den Oberbürgermeistern, die gerne die Schirmherrschaft für unser Oster-Essen übernommen haben. Ebenso möchte ich allen Unterstützern danken – insbesondere unserem Partner HIT RADIO FFH. Gemeinsam konnten wir in Frankfurt, Kassel, Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach und Aschaffenburg obdachlosen und bedürftigen Menschen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch ein Gefühl von Gemeinschaft und Wertschätzung schenken.“
Insgesamt waren rund um die Aktion etwa 300 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiv. Die Oberbürgermeister der jeweiligen Städte übernahmen auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft der Aktion. Für Frankfurt Mike Josef, für Kassel Dr. Sven Schoeller, für Wiesbaden Gert-Uwe Mende, für Darmstadt Hanno Benz, für Offenbach Dr. Felix Schwenke und für Aschaffenburg (Bayern) Jürgen Herzing.
Das diesjährige Oster-Essen der Bernd Reisig Stiftung war auch für viele Unternehmen eine Herzensangelegenheit. Die nachfolgenden Unternehmen haben die Aktion erst möglich gemacht. Wir sind ihnen dafür sehr dankbar.
- Lotto-Hessen
- dm Drogerie Märkte aus der Region
- Rewe Group Mitte
- Mainova AG
- DVAG hilft e.V. – Menschen brauchen Menschen
- Spardabank
- Frankfurter Volksbank
- Frankfurter Sparkasse
- RMV
- Getränke Leleithner
- Hassia
- Fraport
- PWC
- Nestlé
- Bäckerei Huck
„Die Menschen, die in den sechs Städten zu uns gekommen sind, stehen vor ganz anderen Herausforderungen als jene, die sich am Gründonnerstag mit vollgefüllten Einkaufswagen auf ein entspanntes Osterwochenende vorbereiten konnten. Für unsere Gäste gehört eine solche Unbeschwertheit nicht zum Alltag – sie sind auf Unterstützung angewiesen. Auch in diesem Jahr wurde unser Angebot wieder von vielen Menschen angenommen. Das zeigt, wie wichtig und wertvoll unsere Arbeit ist. Gleichzeitig macht es mich nachdenklich: Es ist traurig zu sehen, dass die Zahl der Bedürftigen weiter wächst und jedes Jahr mehr Menschen auf unsere Hilfe angewiesen sind.“, resümiert Reisig.